Auf dem Kreithoferhof sieht es finanziell alles andere als rosig aus. Die Ernte ist schlecht, Geld fehlt an allen Ecken und Enden – und dann wäre da auch noch der Großvater, der mit seinen Streichen regelmäßig den ganzen Hof auf Trab hält.
Da kommt dem Kreithofer ein ungewöhnliches Angebot gerade recht: Der reiche Haslinger möchte ihm den Großvater abkaufen. Allerdings nicht aus Nächstenliebe – er hat erfahren, dass der Alte angeblich zwei Häuser besitzt, und spekuliert bereits auf ein stattliches Erbe. Für 1.000 Mark wechselt der Großvater schließlich den Hof.
Beim Haslinger angekommen, wird der Alte plötzlich behandelt wie ein König. Doch der Großvater hat längst durchschaut, warum man sich so rührend um ihn kümmert, und beginnt die Habgier seiner neuen Familie genüsslich auszunutzen. Gleichzeitig verfolgt er seinen eigenen Plan: Haslingers Tochter Ev und Kreithofers Sohn Lois sollen zueinanderfinden – allerdings aus Liebe und nicht als Geschäft zwischen ihren Vätern.
Als schließlich Zweifel am angeblichen Vermögen des Großvaters aufkommen, ist es mit der Gastfreundschaft schlagartig vorbei. Haslinger will den Alten so schnell wie möglich wieder loswerden und glaubt am Ende sogar, bei dem Geschäft noch einen Gewinn gemacht zu haben.
Doch da hat er die Rechnung ohne den Großvater gemacht. Denn der hat das ganze Spiel längst durchschaut und beweist schließlich, dass der vermeintlich einfältige Alte allen anderen immer einen Schritt voraus war.